Aktuelles und Beiträge

Nachtalarmübung 2 - 2016

Datum: 17. November 2016

Am Donnerstag fand gegen 19.30 Uhr die unangekündigten Nachtalarmübung der Freiwilligen Feuerwehr statt. Die Kameradinnen und Kameraden wurden über die integrierte Leitstelle mit dem Alarmstichwort: Wohnungsbrand, Keplerstr. 16, Personen im Gebäude alarmiert.
Kurz nach der Alarmierung traf mit dem HLF 20/16 das erste Einsatzfahrzeug in der Keplerstraße ein. Die bereits mit Atemschutz ausgerüsteten Mitglieder der Feuerwehr begannen sofort mit der Erkundung des Gebäudes um die Personen zu suchen und aus dem Gebäude zu retten. Ein weiterer Trupp stellte in der Zwischenzeit die Wasserversorgung für den nachfolgenden Löscheinsatz sicher. Mit dem Eintreffen des zweiten Löschfahrzeugs wurde mit den Löscharbeiten begonnen.
Eine Person wurde mittels der Fluchthaube aus dem Gebäude gerettet. Die zweite Person konnte aufgrund des Übungsszenarios nicht über das Treppenhaus aus dem Gebäude gebracht werden, sondern musste über die Garage ins Freie getragen werden. Um 20.04 Uhr konnte die Übung erfolgreich beendet werden.
Einige Anwohner aus dem Baugebiet Frischegrund nutzten die Möglichkeit unsere Feuerwehr bei der Übung zu beobachten. Wir bedanken uns für das Verständnis für den ersten Schreck durch die anfahrenden Einsatzfahrzeuge sowie die verzögerte Schlafenszeit einige Kinder, welche die Übung ebenfalls interessiert mitverfolgt haben.

Ein herzliches Dankeschön an die Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr für ihre ehrenamtliche Bereitschaft zum Schutze der Wimsheimer Bevölkerung. Ebenfalls Danke an Kamerad Ralf Heinstein, der uns sein Haus für die Übung zur Verfügung stellte und gemeinsam mit unserer Kameradin Roya Heinstein von der Jugendfeuerwehr die vermissten Personen realistisch darstellte.

Mario Weisbrich, Bürgermeister

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Hauptübung 2016

Datum: 15. Oktober 2016

In den vergangenen Jahren wurde die Feuerwehr Wimsheim mehrfach zu Gefahrguteinsätzen gerufen. So wurde die Leckage eines Öltanks in einem Wohngebäude sowie der Austritt von nitrosen Gasen in einem Gewerbebetrieb in der Daimler Straße gemeinsam mit dem Gefahrgutzug erfolgreich bewältigt.
Diese Einsätze nahm die Feuerwehr zum Anlass in der diesjährigen Hauptübung das Thema Gefahrgutunfall gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden des Gefahrgutzugs sowie mit der Führungsunterstützungeinheit Heckengäu zu üben. Insgesamt waren Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Wimsheim, Friolzheim, Tiefenbronn, Niefern-Öschelbronn, Illingen, Neuhausen und Wurmberg beteiligt.
Für die Hauptübung stellte dankenswerterweise die Firma C. Hafner ihr Firmengelände sowie die für die Übung erforderlichen Fahrzeuge und Behälter zur Verfügung. Dort kommt es beim Entladen eines LKWs, welcher unter anderem verschiedene mit Chemikalien gefüllte Behältnisse transportierte, zu einem Unfall. Der Staplerfahrer beschädigt beim Anheben eines Kanisters einen mit rund 1.000 Litern gefüllten Gefahrstoffbehälter sodass dieser langsam ausläuft.
Während eine Person mit nur mäßigem Erfolg versucht das Leck abzudichten, alarmiert ein Mitarbeiter die Feuerwehr. Die Rettungskräfte werden von der integrierten Leitstelle mit dem Stichwort „Gefahrgutunfall“ alarmiert. Neben der Feuerwehr Wimsheim rücken zudem der Gefahrgutzug des Enzkreises, die Führungsunterstützungseinheit Heckengäu, die Messkomponente des ABC-Zuges sowie Kräfte des Rettungsdienstes aus und fahren die Einsatzstelle in Wimsheim an.
Mit rund 70 Einsatzkräften, mehreren Trupps unter Chemikalienschutzanzügen, und umfangreichen Sicherungsmaßnahmen gelingt es den Einsatzkräften schließlich die kontaminierten Personen zu retten, die Situation unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung der Schadenslage zu verhindern.
Rund 75 Besucherinnen und Besucher nutzten am Samstag Nachmittag die Gelegenheit die beteiligten Freiwilligen Feuerwehren bei ihrer Arbeit zu beobachten und konnten sich von der koordinierten Abarbeitung des Übungsszenarios überzeugen.
Insgesamt waren circa 70 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt. Neben den vorgenannten Freiwilligen Feuerwehren auch das Deutsche Rote Kreuz der Ortsgruppe Friolzheim Wimsheim.

Allen Beteiligten an der Hauptübung Dank für die Teilnahme sowie das lobenswerte ehrenamtliche Engagement für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wimsheim und des Enzkreises.

Mario Weisbrich, Bürgermeister

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Feuerwehrausflug 2016

Datum: 08. Oktober 2016 bis 09. Oktober 2016

Pünktlich um 7:30 Uhr machten wir uns am Samstagmorgen mit 44 Frauen und Männern mit dem Bus auf den Weg nach Augsburg. Das übliche Feuerwehrvesper mit verschiedenen Würsten und Brötchen legten wir im Rasthof Leipheim ein.
Um 10:30 Uhr wurden wir von unseren beiden Theaterführern in der Augsburger Puppenkiste empfangen und mit viel Hintergrundwissen und einer sehr kurzweiligen Führung in die Geschichte des Puppentheaters eingeführt. Wir erfuhren wie eine Marionette entsteht und durften in Gedanken viele Jahre zurückreisen und in die Geschichten von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer auf Lummerland sowie Urmel aus dem Eis und Professor Habakuk Tibatong auf der Insel Titiwu eintauchen.
Höhepunkt der Führung war ein Blick hinter die Kulissen des Puppentheaters. Dort wurde uns erläutert wie die professionellen Puppenspieler ihre Arbeit verrichten um das Publikum vor der Bühne zu begeistern.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen holten uns die beiden Stadtführer im Restaurant ab und führten uns durch die Geschichte von Augsburg. Diese ist geprägt durch die Familie der Fugger. Jakob Fugger der Reiche stiftete im Jahr 1521 eine Sozialsiedlung, die noch heute besteht. In der sogenannten Fuggerei beträgt heute die Jahreskaltmiete für bedürftige, katholische Augsburger Bürger 0,88€. Die Stadtführung endete im Prunksaal des Augsburger Rathauses, dem goldenen Saal. Bei einem Angriff der britischen Armee im Februar 1944 wurde der Saal komplett zerstört und zur 2000-Jahr-Feier der Stadt Augsburg 1985 wieder feierlich eröffnet. Heute erstrahlt der Saal wieder in altem goldenem Glanz.
Abends haben wir dann in kleineren Gruppen das Nachtleben Augsburgs genossen, bevor es am Sonntag zur Besichtigung der Brauerei Kuchlbauer nach Abensberg ging. Dort durften wir eine außergewöhnliche Kombination aus Bierkultur und Kunstgenuss erleben. Der 34 m hohe Kuchlbauerturm ist das letzte große Bauwerk, das Friedensreich Hundertwasser vor seinem Tod plante.
Auf der Rückfahrt haben wir uns bei Weilheim nochmals gestärkt um dann am Sonntagabend wieder sicher nach Wimsheim zurückzukehren.

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